Als erste Lagerhaus-Genossenschaft ist das Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten klimaneutral!

PRESSEINFORMATION

Für Direktor Engelbert Aigner "ein Signal in Richtung Umwelt und Nachhaltigkeit".

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Bei der Zertifikatsübergabe: (v.l.n.r.) Dir. KommR. Ing. Engelbert Aigner, Spartenleiterin Helga Fogel, DI Stefan Dirnberger, Obmann ÖkR Otto Fehringer © Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten
Zum 100-jährigen Gründungsjubiläum schenkt sich das Lagerhaus Amstetten eine "Investition in Zukunft und Nachhaltigkeit" und lässt sich als klimaneutrales Unternehmen zertifizieren. "Wir sind als Genossenschaft geerdet, nachhaltig und zugleich innovativ", erklärt Geschäftsführer Engelbert Aigner. "Für innovative Maßnahmen wie das RTK-Lenksystem, die Drohne, Düngen nach Maß und jetzt eben die Klimaneutralstellung haben wir ein entsprechendes Budget vorgesehen." Damit wolle das Lagerhaus Amstetten Vorreiter und Beispielgeber sein, einen Mehrwert für Kunden, aber auch für die Genossenschaft selbst schaffen.
Bei der Klimaneutralstellung geht es um die penible Analyse des Ausstoßes von CO² und sechs weiteren Treibhausgasen im und durch das Unternehmen. Schwachstellen können so erkannt und behoben, unvermeidliche Emissionen durch den Kauf von Zertifikaten ausgeglichen werden. Mit dem Erlös in harten Euro oder Dollar können in der Dritten Welt große Umweltprojekte finanziert werden, die den eigenen Ausstoß kompensieren, z.B. in den Bereichen Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Die Preise für die Zertifikate sind unterschiedlich hoch: Je nachdem, wie effizient und hochwertig die damit finanzierten Projekte sind.
Grundlage des Prozesses ist eine "Footprint-Berechnung". In Amstetten wird sie von der R.U.G., der Raiffeisen Umweltgesellschaft, durchgeführt. Deren Geschäftsführer Stefan Dirnberger erklärt die Vorgehensweise, die dem Greenhouse Gas Protocol-Standard erfolgt: "Wir prüfen, welche Emissionen fallen direkt im Unternehmen an, etwa durch Heizkessel, Kältemittel, den Fuhrpark etc.; welche sekundären Energien werden für das Unternehmen bezogen, z.B. Strom und Wärme; und welche Emissionen geschehen durch die Geschäftstätigkeiten, etwa durch die An- und Abreise der Mitarbeiter, durch Dienstfahrten, Abfall und so weiter."
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© Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten eGen mbH
Die Erhebung all dieser Daten ist ein zeitaufwändiger Prozess. Liegen sie aber einmal vor, kann der Fußabdruck des Unternehmens jederzeit kurzfristig aktualisiert werden. Das Projekt wird in Amstetten von Spartenleiterin Helga Fogel umgesetzt.

Aber nicht nur der Betrieb, auch einzelne Produkte können klimaneutral gestellt werden. Emissionen, die sie auslösen, werden ebenfalls durch Zertifikatskäufe ausgeglichen. Das verteuert zwar das Produkt, gibt umweltbewussten Käufern und Konsumenten aber die Möglichkeit, einen positiven Betrag zu leisten. Das Lagerhaus Amstetten wird mit klimaneutralen Angeboten im Energie-Bereich beginnen.
"Ich bin überzeugt, dass zukünftig Energieeffizienz und Nachhaltigkeit verstärkt an Bedeutung gewinnen werden", meint Direktor Aigner. "Wir sind einen Schritt voraus und stärken so unsere Position als attraktives, der Umwelt und der Region verpflichtetes Handels- und Dienstleistungsunternehmen."