EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise überwiegend stabil

Kälbernotierungen ziehen in Österreich um 20 Cent an.

Wien, 20. November 2017 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt wird bei Jungstieren von einer unterschiedlichen Angebotssituation berichtet. Regional, zum Beispiel in Norddeutschland, wird ein erhöhtes Aufkommen gemeldet. Die Preise sind überwiegend stabil. Bei weiblichen Schlachtrindern präsentiert sich der EU-Markt weiterhin uneinheitlich, die Notierungen tendieren von stabil bis leicht rückläufig.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren, Ochsen wie auch Kalbinnen stabil und die Nachfrage ist weiterhin lebhaft, teilt die Rinderbörse mit. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen gegenüber den letzten Wochen leicht rückläufig, die Notierungen sind in allen Kategorien unverändert. Bei Schlachtkälbern beginnen die Weihnachsteinkäufe, die Preise ziehen daher um 20 Cent an.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Basispreis von 3,79 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin mit 3,27 Euro. Für Kühe werden 2,48 Euro erwartet, die Schlachtkälber-Notierung steigt auf 6,35 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.